Doktor der Allgemeinmedizin- Kurarzt- Fliegerarzt aus Oberstaufen im Allgäu

Blähungen

Mit einer vollwertigen Ernährung und Heilpflanzen bekommen Sie Ihre Darmprobleme in den Griff
Wenn Sie langsam und ruhig kauen, werden sogar Kohl und Zwiebeln leichter verdaulich
Unter Blähungen hat wohl jeder schon einmal zu leiden gehabt. Auch wenn Sie sich öfter richtig „aufgeblasen” fühlen, muss das kein Grund zur Sorge sein. Denn in den meisten Fällen sind die Beschwerden harmlos und können durch eine Änderung der Essgewohnheiten und mit Unterstützung von pflanzlichen Arzneimitteln wirksam gelindert werden.
Wenn Sie allerdings ständig unter vielleicht sogar schmerzhaften Blähungen leiden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. In seltenen Fällen können für die Beschwerden nämlich auch Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder eine behinderte Darmpassage (beispielsweise durch Verwachsungen) verantwortlich sein.
Wie Sie gelegentliche, leichtere Blähungen selbst behandeln können, zeigt Ihnen dieser Beitrag.
Erhöhte Gasproduktion und Darmpilze können die Ursache sein
Die Hauptursache der Blähsucht (Meteorismus) ist eine vermehrte Gasproduktion im letzten Darmabschnitt, dem Dickdarm. Der ist von nützlichen Bakterien besiedelt, der so genannten Darmflora. Ihre Aufgabe ist es, schwer verdauliche Nahrungsbestandteile, die im Dünndarm nicht verdaut werden konnten (zum Beispiel Zellulose aus pflanzlicher Kost), wenigstens teilweise aufzuspalten und für die menschliche Ernährung nutzbar zu machen. Als Abfallprodukt entstehen dabei Gase.
Zu einer überhöhten Gasproduktion und damit zu Blähungen können beitragen: ein Ungleichgewicht in der Darmflora (z. B. eine Besiedlung mit Darmpilzen, Antibiotikabehandlungen), eine zu lange Verweildauer des Verdauungsbreis im Dickdarm oder Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsbestandteilen (z. B. Milchzucker). Als weitere Ursache

kommt verschluckte Luft als Folge von zu hastigem Essen in Frage. Manchmal können Blähungen sogar durch seelische Probleme verursacht werden, die ihren Ausdruck in einer neurotischen Angewohnheit finden, dem Luftschlucken (Aerophagie). In diesem Fall werden die Beschwerden erst dann zurückgehen, wenn die zu Grunde liegenden seelischen Ursachen aufgedeckt und behoben sind.
Das können Sie gegen Blähungen tun:
• nicht hastig essen
• langsam und gründlich kauen (jeden Bissen 15-mal kauen)
• nur wenig zum Essen trinken
• besser vorher oder nachher trinken (Getränke ohne oder mit nur wenig Kohlensäure)
• Mahlzeiten auf 5 kleinere Portionen pro Tag verteilen
•”r zwischen den Mahlzeiten mindestens drei Stunden nichts essen
Stellen Sie langsam und schonend auf Vollwertkost um
In vielen Fällen hat es sich bewährt, die Ernährung auf eine gesunde Vollwertkost umzustellen (siehe dazu Kasten rechts). Vor allem wenn Sie von einer Darmpilzinfektion betroffen sind, ist das besonders wichtig, da sich ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Rohkostsalate und Vollkornprodukte positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.
Allerdings sollten Sie vorsichtig mit der Umstellung beginnen, da bei plötzlicher Ernährungsänderung Vollkornprodukte und Rohkost die Neigung zu Blähungen noch verstärken können. Beginnen Sie mit zwei oder drei Portionen pro Woche. Wenn Sie diese gut vertragen, können Sie innerhalb von drei Wochen ganz umstellen. Speisen, auf die Sie mit Blähungen reagieren, sollten Sie meiden.

Blähende Nahrungsmittel sind:
• Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen)
• Kohl (Weiß-, Rot-, Grün-, Rosenkohl)
• Zwiebeln
• Kohlrabi
• frisches Brot
• frisch gebackener Kuchen
• kohlensäurehaltige Getränke
In der Apotheke erhalten Sie pflanzliche Kombinationspräparate gegen Blähungen (Carminativa). Als besonders wirkungsvoll erweist sich
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Vollwertkost bei Blähungen
Beispiele, wie Ihre Lebensmittel zusammengestellt sein sollten:
- Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln: täglich 5 bis 7 Scheiben Vollkornbrot (ca. 200 bis 350 g) und eine Portion Naturreis oder Vollkornnudeln (roh ca. 75 bis 90 g) oder eine Portion Kartoffeln (ca. 250 bis 300 g)
- Gemüse: täglich je eine Portion Gemüse gegart (ca. 200 g) sowie eine Portion roh (ca. 100 g) und eine Portion Salat (ca. 75 g)
- Obst: täglich mindestens 1 bis 2 Portionen (ca. 200 bis 250 g) |
- Getränke: täglich 1,5 l Flüssigkeit (z. B. Wasser, kohlensäurearmes Mineralwasser, ungesüßte Krauter- und Früchtetees, Gemüsesäfte, verdünnte Obstsäfte, in Maßen Kaffee oder Schwarztee)
-Milch und Milchprodukte:
täglich 1/4 l fettarme Milch und 3 Scheiben fettarmer Käse (90 g)
Fisch, Fleisch, Wurst und Eier:
wöchentlich 1 bis 2 Portionen Seefisch (je 150 g), höchstens 2- bis 3-mal wöchentlich eine Portion Fleisch (max. 150 g) sowie 2- bis 3-mal Wurst (max. 50 g), bis zu 3 Eier
- Fette (Butter, Pflanzenmargarine und Öle): täglich höchstens 40 g (entspricht etwa 2 EL)

oft die Kombination aus Gewürznelke, Wermut und Walnuss (Bitterwurzelöl). Darüber hinaus gibt es spezielle silikonhaltige „Entschäumer”, die Gasblasen im Darm auflösen und meist gut verträglich sind.
Bei leichten Beschwerden können Sie sich jedoch auch sehr effektiv selbst helfen. Dazu eignen sich Zubereitungen (z. B. Tees) aus Anis, Fenchel oder Kümmel. Wie diese Mittel wirken und wie Sie sie anwenden, entnehmen Sie bitte dem Kasten unten. •
Pflanzliche Heilmittel gegen Blähungen
Anis
Das ätherische Öl aus den Samen wirkt krampflösend und windtreibend. In Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhalten Sie Anistee sowie 10%iges Anisöl zur äußeren Anwendung (Baucheinreibung). Anis eignet sich auch gut für Säuglinge und Kleinkinder.
Fenchel
Die ätherischen Öle der Samen sind krampflösend und verdauungsfördernd. Fencheltee können Sie bereits Babys oder Kleinkindern geben. Sie können ihn gegebenenfalls zur Zubereitung des Fläschchens oder Breis verwenden.
Kümmel
Das ätherische Öl der Samen treibt die Blähungen aus und fördert die Verdauung. Sie können Kümmeltee trinken, den Bauch mit 10%igem Kümmelöl einreiben oder einfach beim Kochen mit Kümmel würzen.
So bereiten Sie einen Tee gegen Blähungen zu:
Nehmen Sie pro Tasse jeweils 1 TL gequetschte Anis-, Fenchel oder Kümmelfrüchte (aus Apotheke, Reformhaus oder Drogerie). Es ist ebenfalls möglich, die Früchte zu gleichen Teilen zu mischen und von der Mischung 1 TL zu verwenden. Übergießen Sie die Samen mit heißem Wasser und lassen Sie sie bis zum Abseihen 20 Minuten ziehen. Trinken Sie die frisch zubereiteten Tees warm nach jeder Mahlzeit.

Bioenergetische Medizin

Viele, auch Mediziner, glauben, daß die Medizin eine ” exakte ” naturwissenschaftliche Disziplin wie beispielsweise die Mathematik, Physik oder Chemie ist.
Abgesehen davon, daß seit der Bestätigung der Quantenphysik  allgemein anerkannt wird , daß unsere Vorstellung von der „Wirklichkeit“ nur näherungsweise, also nicht  exakt dargestellt werden kann, ist auch bekannt, daß der Mensch in dieser Beziehung wesentlich komplexer ist als bisher angenommen. Eine Regel oder Formel im naturwissenschaftlichen Sinne könnte für den Menschen nur aufgestellt werden, wenn es wenigstens zwei identische Menschen gäbe. Rein statistisch gibt es das nicht. Deshalb muß jeder Mensch individuell behandelt werden.

Von Kindesbeinen an und sind wir gewohnt, Dinge zu greifen, zu erfassen, zu untersuchen, zu wiegen und dann ein Urteil darüber zu fällen. Diese Beurteilung von Materie, mit den dafür verwendeten Untersuchungsmethoden, bestimmt im Großen und Ganzen auch die medizinische Wissenschaft. Es fällt nun mal viel schwerer sich vorzustellen, daß außerhalb des Sichtbaren und Greifbaren noch Kräfte existieren, die steuern, regeln und etwas bewirken können. Daß man bei Krankheiten ein Medikament einnimmt, steht im Einklang mit unserer Weltanschauung und man ” versteht ” oder glaubt zu verstehen, warum dieses wirken muß.

Schwer tun wir uns immer dann etwas zu akzeptieren und zu verstehen, wenn es um Einflussnahme oder Veränderungen geht, die jenseits der chemisch-stofflichen Erkenntnisse liegen und die nur physikalisch erklärt werden können.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
-die Akzeptanz und Erklärbarkeit des Schlafwandelns bei Vollmond
-die freudlosen Diskussionen darüber, ob elektromagnetische Kraftfelder , zum Beispiel bei Bildschirmarbeit  oder beim Gebrauch von Handys, Befindlichkeitsstörungen oder gar Krankheiten hervorrufen können
-die kontroversen wissenschaftlichen Meinungen über Auswirkungen von Erdkraftfeldern auf die Schlafqualität beziehungsweise auf die Gesundheit
-die wissenschaftliche Beurteilung und Bewertung über die Wirksamkeit der Homöopathie.

Hier prallen zwei Welten zusammen ” Die Physik und die Chemie ” .Die Diskussionen hierüber sind leider wenig geprägt von wissenschaftlicher Sachlichkeit mit Offenheit und Fairness, sondern überwiegend von Intoleranz, Überheblichkeit und Emotionalität. Was man nicht sehen kann, was man nicht fassen kann, kann man auch nicht begreifen und wird deshalb kategorisch verneint oder in den Bereich der ” Psyche ” gedrängt oder, womit man immer schnell bei der Hand ist, lediglich als ” Placeboeffekt“ abgestempelt; zumindest von den ” chemisch-stofflich orientierten ” Wissenschaftlern.

Obwohl die elektromagnetischen Kraftfelder in Kommunikationsbereich (Fernsehen, Telefon, Satellitenfunk, Radio, Handys, Stromleitungen und so weiter) meßbar sind und damit ihre Wirksamkeit durch Messung anschaulich gemacht werden kann, tun sich die meisten Ärzte und ” chemisch orientierten Wissenschaftler“ sehr schwer zu akzeptieren, daß diese Kräfte auch Einfluß nehmen können auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit oder Schlafqualität eines Menschen. Umstritten deshalb, da diese ” Qualitäten ” mit den augenblicklich im Handel befindlichen Meßgeräten zur Zeit noch nicht eindeutig nachgewiesen werden können.
Eines ist aus Erfahrung heraus unbestritten:
Es gibt für den Menschen noch viele nicht wahrnehmbare, und damit nicht erklärbare Phänomene, die für andere Lebewesen selbstverständlich sind.
Es wird mittlerweile anerkannt, daß manche Tiere, z.B. Ratten, bei der Erkennung von drohenden Erdbeben jedem Seismographen überlegen sind. Ebenso müssen wir das Phänomen der Gedankenübertragung anerkennen, was im übrigen seit neuestem physikalisch durchaus wissenschaftlich erklärbar ist, auch wenn die meisten von uns es noch nicht mit unserer jetzigen Weltanschauung in Einklang bringen können.

Carlo Rubbia, dem heutigen Chef der CERN in Genf, haben wir es zu verdanken, daß die Streitfrage ” Energie oder Materie ” oder anders ausgedrückt ” Chemie oder Physik “, derzeit zugunsten der Physik und damit zugunsten der Energie, ausfällt. Rubbia fand heraus, daß Materie übergeordneten energetischen Wechselwirkungskräften gehorcht und daß eine Naturkonstante existiert, daß das Verhältnis von Masseteilchen (Nukleonen) zu steuernden  Energieteilchen 1: 9,746 x 10 hoch acht beträgt. Diese wissenschaftliche Erkenntnis bedeutet, daß die Materie gegenüber den bewirkenden energetischen Kräften weit in den Hintergrund tritt. Die heutige Medizin beschäftigt sich demnach immer noch mit dem ca. einmilliardsten Teil der Wirklichkeit, nämlich mit der Materie, während wir die dahinter stehende Energie derzeit noch völlig ignorieren. Für diese Erkenntnisse ist Carlo Rubbia im übrigen 1984 der Nobelpreis in Physik verliehen worden.

Schon Einstein hat mit der bekannten Formel: E =m x c im Quadrat, das heißt
Energie = Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat, den Zusammenhang zwischen Materie und Energie erkannt. Obwohl diese Formel ihn berühmt gemacht hat und in der heutigen Wissenschaft allgemein anerkannt wird, bereitet die praktische Umsetzung dieser Formel, die im Grunde nur sagt, daß Masse und Energie untrennbar miteinander verknüpft sind und daß jeder Materie ein spezifischer Energiebereich und damit (nach Einsetzen der Formel c=f x lambda, mit f = Frequenz und lamda = Wellenlänge) auch ein spezifisches Frequenzspektrum zugeordnet werden kann, noch erhebliche Schwierigkeiten.
Nach J.T. Muheim stehen die Energiequanten in Wechselwirkung miteinander und ergeben ein energetisches Muster, das bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterworfen ist und einer Art Bauplan gleichkommt, nachdem sich die materiellen Strukturen formieren müssen.
Materie wird danach also erst durch Energien überhaupt möglich und von ihr hervorgebracht. Entscheidend hierfür ist die Erkenntnis aus der Optik, daß Materie nichts anderes als verdichtete Energie ist, die in Sekundenbruchteilen entstehen kann und sich in Sekundenbruchteilen wieder auflösen kann. (aus einem Photon entsteht bekanntlich ein Elektron und ein Positron und umgekehrt.) nur über die Akzeptanz dieser Dualität läßt sich das Licht sowohl einmal als Energiewelle und zum anderen als Lichtteilchen beschreiben. Materie kann man daher als eine definierte Zustandsform eines vorgegebenen energetischen Musters betrachten. Somit wird deutlich, daß nach Einstein,  Rubbia und Muheim das eigentliche entscheidend  Formende und Gestaltende nicht die Masse, sondern primär die Energie ist, die nach bestimmten, teilweise noch nicht vollkommen erforschten, Gesetzen folgt, während Materie nur einen momentanen Ausdruck einer energetischen Verdichtung darstellt. Der Physiker spricht hierbei von der Dualität der Materie. Sichtbare Materie ist somit nur die eine Seite der Wirklichkeit. Die andere Seite ist die nicht sichtbare Wellenform, das heißt das entsprechende Energiefeld. Jedes organische Substrat, auch im menschlichen Organismus, müsste, um es vollkommen zu beschreiben und zu verstehen, ebenfalls unter diesem Blickwinkel gesehen werden. So können wir zum Beispiel eine Entzündung mit den klassisch sichtbaren chemisch-stofflichen Zeichen (Rötung, Schwellung) beschreiben, wir können aber auch die dabei vorhandenen pathologischen Frequenzen messen und erfassen, z.B. die Wärme (Infrarotbereich). Dies zu verstehen fällt uns nicht schwer, da dies ein für uns fühlbarer und daher verstandesmäßig akzeptierbaren bioenergetischen Frequenzbereich darstellt. Mit den bioenergetischen Frequenzen, die jenseits des fühlbarer und sichtbaren liegen (also mit einer Wellenlänge unterhalb des Infrarotbereichs oder oberhalb des UV-Bereichs), tun wir uns jedoch schwer sie zu akzeptieren und zu verstehen; wobei sie zweifelsfrei bestehen und je nach Größe, Entzündungsart, Krankheitszustand, Organ, toxische Belastung oder Energiezustand charakteristischen Eigenschaften unterworfen sind.

Ähnlich verhält es sich mit der Therapie. Wir können eine Entzündung mit Medikamenten (z.B. Antiphlogistica = Chemie = Materie) behandeln. Wir können sie aber auch mit therapeutischen Frequenzen beeinflussen (Kältebehandlungen, Rotlicht, Mikrowelle, bioenergetische Informationstherapie), um die vorhandenen pathologischen (= krankheitsbedingten) Frequenzen zu verändern. Die im Einzelfall jeweils gewählte Therapie richtet sich leider dabei nicht immer nur nach den Kriterien, was besser, praktikabler und effizienter ist, sondern unterliegt stark der Weltanschauung des Behandlers und seiner ” oft emotional geprägten ” Einstellung zum jeweiligen Therapiekonzept. Beispiel hierfür ist die therapeutische empfohlenen Maßnahme bei Fieber: in vielen Fällen läßt sich hohes Fieber genauso gut mit Wadenwickeln oder Kältpackungen senken, wie mit antipyretisch wirksamen Medikamenten. Trotzdem verordnen  nach einer Studie die meisten Ärzte bei fieberhaften Infekten ein Antipyretikum und nur ein geringer Prozentsatz empfiehlt primär die Anwendung von Wadenwickel. Auch muskuläre Verspannungen werden, stark von der weltanschaulichen Meinung des Arztes beeinflußt, sehr unterschiedlich behandelt: zum Beispiel Tabletteneinnahme, Salbeneinreibung , Fangopackungen, Mikrowelle, Massagen, Bäder, Reizstrom, Psychotherapie, intramuskuläre Injektionen, Chirotherapie, Neuraltherapie, Krankengymnastik usw..

Ein extremes Beispiel für den Einfluß der Weltanschauung des Therapeuten auf die Entscheidung nach dem ” geeigneten ” therapeutischen Mittel ist der Einsatz der Homöopathie. Der therapeutische Effekt der Homöopathie auf den kranken Organismus  beruht nicht auf der Einnahme einer chemisch wirksamen Substanz (= Medikament) , sondern auf physikalischem Wege, nämlich durch die in dieser (chemisch nicht wirksamen) Substanz enthaltenden bioenergetischen Informationen, die die bioenergetische Frequenz eines Organs beeinflussen kann. Diese Information ist zum Beispiel beim Kontakt des Wassers mit einer anderen Substanz in Form von bioenergetischen Frequenzmuster erworben worden, ähnlich der Veränderung auf einer Tonbandkassette, bei der bekanntlich auch keine stofflichen Substanzübertragung stattfindet. Die angeblich nicht wissenschaftliche Beweisbarkeit der Homöopathie beruht meist auf Studien, die lediglich die falschen Untersuchungsverfahren angewandt haben, nämlich ein chemisch- stoffliches Verfahren und keine adäquate physikalische Untersuchungsmethoden. Das ist so, als ob ich die Geschwindigkeit eines Autos nicht mit dem Radar (physikalisch) messen wollte, sondern über die Konzentrationsbestimmung von Metall (stofflich) auf der Straße. Heute ist es möglich die Flüssigkeitskristallstruktur und deren Schwingungen in homöopathischen Substanzen zu messen.
Es ist, und das gebe ich gerne zu, für den chemisch denkenden (= materialistisch geprägten) Mediziner sehr schwierig in physikalischen (energetischen) Modellen zu denken. Dies würde für viele eine Veränderung ihrer Glaubenssätze und ihrer eigenen selbstgeprägten Weltanschauung bedeuten und Glaubenssätze sind bekanntlich nur sehr schwer zu verändern oder nur unter ganz bestimmten Kriterien. Es bestätigt sich hier, der von Professor Müller immer wieder ausgesprochene Satz: ” Die größten Rationalisten werden völlig irrational und hochgradig emotional bei der Verteidigung ihrer eigenen (im übrigen oft sehr irrational geprägten) Glaubenssätze und Weltanschauungen und zeigen allem anderen gegenüber eine extreme Intoleranz. ”
Andererseits ist verständlich und auch notwendig, daß wir mit einer gewissen Skepsis neuen und vor allem noch nicht erklärbaren Dingen entgegentreten müssen. Diese Skepsis bewahrt uns vor falschen Propheten, Scharlatanen und gewissenlosen Abzockern.
Besitzen wir aber doch wenigstens die Toleranz und Fairness den alten Spruch zu akzeptieren:
” Wer heilt hat recht! ” und bilden uns dann selbst ein gerechtes Urteil.
 

Welchseljahre des Mannes

Die Wechseljahre des Mannes-ein Mythos? Eine neue Studie ergab: der Testosteron Spiegel hat keinen Einfluss auf das körperliche und seelische Befinden.

Ab dem 35. Lebensjahr steht es mit dem man bergab. Zumindest hormonell. Denn mit jedem nun folgenden Lebensjahr büßt er durchschnittlich ein Prozent seiner Testosteronproduktion ein. Manche Studien kommen sogar auf alarmierende fünf Prozent pro Jahr. Der Schwund an männlichen Sexualhormonen kann offenbar zu allerlei Malaisen wie Schlafstörungen, Leistungsabfall und Schweißausbrüchen führen, ein Mangel an Testosteron antriebsarm, depressiv und lustlos machen. Die Symptome gleichen denen der Frauen in den Wechseljahren und werden deshalb analog dem ” Klimakterium virile ” zugerechnet. Ob und inwieweit diese Wechseljahre des Mannes Krankheitswert haben und ob die Altersbeschwerden mit Hormonen gestoppt werden können, ist unter Medizinern heftig umstritten. Forscher der Universität Gent in Belgien haben jetzt neue, erhellende Erkenntnisse zu diesem Thema vorgelegt: zwischen den Testosterongehalt des alternden Mannes und seinen psychischen und physischen Wohlbefinden besteht demnach keinerlei Zusammenhang. Im Rahmen ihrer Studie hatten Prof. Guy T´Sjoen und sein Team bei 161 gesunden Männern über 70 Jahren das freie Testosteron im Blut ermittelt. Die Untersuchung wurde vier Jahre später wiederholt, dabei eine signifikante Verringerung der Hormonwerte festgestellt. Zudem ermittelten die Forscher anhand eines Fragebogens ob und in welchem Umfang die Test- Personen unter dem ” Aging Male Syndrom ” litten. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Kollektion recht unterschiedlicher Altersbeschwerden, sowohl psychologische (z.B. Depression, Reizbarkeit), somatovegetative (Schlafstörungen, Muskelschmerzen) als auch sexuelle (nachlassende Libido, Erektionsprobleme ). Herauskam, dass Männer, durch deren Adern das Geschlechtshormon nur noch äußerst schwach pulsierte, sich dabei nicht weniger fit und lebensfroh fühlten als Personen mit deutlich höherem Testosteronwert-und umgekehrt. Bei manchen Männern, die sie selbst eine schlechte Befindlichkeit attestierten, wurden ungewöhnlich hohe Werte gemessen. ” Der Wert des freien Testosteron korreliert nicht mit den klassischen Alterssymptomen “, resümierten die Wissenschaftler in der Februarausgabe der Fachzeitschrift “Psychoneuroendocrinology “. ob viel oder wenig Männlichkeits- Hormon, in einen Punkt waren sich 88 Prozent der Versuchsteilnehmer einig: im Alter leidet vor allem die Sexualität. Mit gewissem Erstaunen registrieren die belgischen Forscher bei ihren in die Jahre gekommenen Probanden die ” hohe  Bewusstheit sexueller Symptome “. die Wissenschaftler weisen vorsorglich darauf hin, dass die Ergebnisse ihrer Studie nicht unbedingt auf jüngere Jahrgänge übertragbar seien. Männer ab 50 gleiten, wenn sie aus ihren besten Jahren herauswachsen, womöglich anders-vielleicht auch stärker-und könnten von einer Hormonersatztherapie durchaus profitieren. Bisher existiert allerdings keine größere, unabhängige Studie, die den Nutzen einer derartigen Behandlung überzeugend belegt. Ein solches Unterfangen ist in den Augen von Professor John McKinley von den New England Research Institutes in Watertown, Massachusetts, ohnehin überflüssig. Zwar sorge das Thema Mann und Hormone ” für ein großes öffentliches Interesse und einen lukrativen Markt “. Die Wechseljahre des Mannes seien aber nichts als ein Mythos, wetterde er im vergangenen Jahr auf einer Konferenz der British Fertility Society. Der Altersforscher berief sich auf die Daten von rund 1700 Männern aus der ” Massachusetts Aging Male Study “. Die Folgen des mit einem Prozent pro Jahr recht seichten Rückgangs der Testosteronproduktion sei nicht zu vergleichen mit dem, was der rapide Hormonsturz und das endgültige Versiegen der Östrogenproduktion bei Frauen anrichten. Hinter der sog. Andropause verbirgt sich nach McKinleys Überzeugung nichts anderes als sie Folgen von ” Faulheit, gepaart mit ungesundem Lebensstil“. Die von manchem Mann beklagten Symptome wie Hitzewallungen, Erschöpfung und Libido-Mangel seien in erster Linie das Resultat von Gewichtszunahme, Rauchen und übermäßigem Trinken . Außerdem drücken Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheit und Depression weitaus stärker auf den Testosteron-Spiegel als das ganz gewöhnliche Altern, meinte McKinley.
Daß ein enger Zusammenhang zwischen Depression und Testosteron bei Männern besteht, zeigt eine in dieser Woche veröffentlichte Studie mit 278 Männern über 45. Innerhalb des Untersuchungs- Zeitraums von zwei Jahren ließen sich 22 Prozent der Männer mit niedrigen Testosteronwerten als Folge einer Unterfunktion der Hoden (Hypogonadismus) wegen Depressionen behandeln, jedoch nur sieben Prozent der Männer mit Normalwertgetreu arbeitenden Hoden.
” Man sollte den Mann nicht auf seinen Testosteron-Spiegel reduzieren ” warnt Professor Dr. Heinrich Maria Schulte, Leiter der Endokrinologie in Hamburg. In seine ” Männersprechstunde „, bundesweit die größte ihrer Art, kommen viele Männer um die 50 bis 60, gestresst, resigniert, lustlos. Sie können nicht mehr schlafen, sind innerlich getrieben, auf- gerieben. ” Wer hierher kommt, fühlt sich schon seit längerer Zeit nicht mehr richtig gesund “.
Nur bei rund einem Fünftel seiner Pat. diagnostiziert Schulte ein klares Hormondefizit. Der tageszeitlich schwankende Testosteronwert liegt bei Ihnen am Morgen unter zwei bis drei Nanogramm pro ml Blut. Normal sind zu diesem Zeitpunkt 4 bis 7 ng pro ml, die abends auf die Hälfte des Wertes zurückgehen. Bei rund fünf Prozent der Männer ergibt die Untersuchung, dass die Schilddrüse nicht korrekt und funktioniert. Die restlichen 75 Prozent haben ein Burn-out, ein Partnerschaftsproblemen oder große Schwierigkeiten bei der Stressbewältigung. Testosteron-Gaben würden ihnen nichts nützen. Einige bräuchten dringend mal Urlaub, andere eine gute Eheberatung, manchem hilft schon ein regelmäßiges Fitnesstraining.90 Prozent der Pat. mit echtem Hormonmangel könne mit einer Ersatz Therapie mit Testosteronpräparaten oder dem Vorläuferhormon DHEA geholfen werden, sagt Schulte. Parallel aber müssten die Pat. ihren Lebensstil verändern. Zum Beispiel weniger Bier trinken, denn der regelmäßige Konsum blockiert alle Therapiebemühungen. Über das Fettgewebe im Bierbauch wird Testosteron in die Östrogen umgewandelt; außerdem baut eine Fettleber Hormone nicht mehr ordnungsgemäß ab. Vermutlich beeinflussen überdies Phytoöstrogene im Bier das Hormonsystem. Unverzichtbar ist auch Bewegung: durch die Testosterongabe kann geschrumpfte Muskelmasse zwar wieder aufgebaut werden-” das funktioniert aber nur, wenn die Muskeln ordentlich beansprucht werden“.

Gedächtnis

Wenn sie feststellen dass Ihr Gedächtnis etwas nach lässt sollten sie alle Register ziehen um eine eventuelle Demenz zu verhindern. Immer mehr Menschen erkranken an Demenz, und immer mehr fürchten sich davor.
als erstes sollten Sie sich überlegen oder in ihrer Familie Nachfragen ob alle ihre Familienangehörigen geistig gesund gealtert sind oder nicht.
falls Angehörige an Demenz erkrankten, sollten Sie eine Bestimmung des Apolioprotein E4 Allel  (ApoE4) Gespräch.
die ApoE-Gen Typisierung kann helfen, Pat. erhöhtem Demenz Risiko zu identifizieren, wie dies sog. ” Berliner Altersstudie ” ergab:
die Gefahr Demenz zu werden, war bei Probanden mit dem Genotyp Apo E 4 /3 um 30 Prozent erhöht-im Vergleich zu Studienteilnehmern mit dem insgesamt häufigsten Genotyp Apo drei / 3. In kognitiven Tests zeigten Personen mit mindestens einem Risiko-Allel eine signifikant schlechter Gedächtnisleistung als sie jene ohne ApoE4, berichtete der Experte.
Der Blutdruck, der Blutzucker und die Fettwerte sollten ebenfalls kontrolliert werden.
es ist auch wichtig zu wissen ob in der Familie Gefäß Erkrankungen vorhanden sind oder waren. Wie viele Schlaganfälle haben sich überhaupt in der Familie ereignet? Und haben und sie oder der Pat. vaskuläre Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörungen? Liegen Gefäßbedingte Risikofaktoren vor, muss dem Patienten die Gefahr verdeutlicht und dann rigoros gehandelt werden.
Zm einen gehört mediterrane Kost auf den Tisch, zum anderen sollte der Pat. Statine (Cholesterin senkende Medikamente) einnehmen, außerdem sind Diabetes und Blutdruck gut einzustellen. ” wer mit 60 einen hohen Blutdruck hat, ist mit 80 Dement. Deshalb ist energisch einzugreifen, ” unterstrich Professor Reischies.

Zur Vorbeugung kognitiver Defizite gibt es derzeit nur zwei Möglichkeiten:
Kardiovaskuläre Risikofaktoren
 in den Griff bekommen und neuroprotektive Substanzen wie Vitamin E und C, Flavonoide sowie Ginkgo biloba einnehmen. Flavonoide sind z.B. in allen roten Früchten , vor allem in den Tomaten vorhanden. Diese Substanzen besitzen eine antioxitative Potenz und beeinflussen den oxitativen Stress günstig. Dieser lässt das Gehirn Altern, was wiederum die Entwicklung einer Demenz begünstigt. ” Mn muss sich das vorstellen wie bei der Zahnkaries: Erst dieKaries, dann die Wurzelentzündung, ” so der Kollege. Vitamin E und C sowie Ginkgo biloba können den zerebralen Alterungsprozess bremsen.
Um ihre Hirnleistung zu erhalten, kann man gesundnne Erwachsene sowie Pat. mit kardiovaskulären Risikofaktoren die Einnahme von Neuroprotektiva empfehlen. Aus Untersuchungen ging hervor, dass sich Gesunde unter Gingko biloba besser konzentrieren, zudem waren sie motorisch fitter. Das pflanzliches Nootropikum hat auch erwünschte Begleiteffekte, z.B. eine stimmungsaufhellende Wirkung. ” das sehen wir bei Pat. mit leichter Demenz “, sagte der Psychiater.
Neuroprotektion bedeutet eine Therapie auf lange Zeit. Da stellt sich natürlich die Frage nach der Sicherheit. Die Vitamin-Substitution hat praktisch keine Nebenwirkungen. Und die Nebenwirkungsgrade von Gingko bewegt sich auf Placebo Niveau, Metaanalyse der Cochrane Library bestätigte. Wer seine Hirnleistung erhalten möchte, sollte aber nicht nur Antioxidantien schlucken. Genauso wichtig sind eine gesunde Ernährung, sich geistig fit halten, Sport treiben und viel Flüssigkeit zu führen. Erst alle Ansatzpunkte zusammen ermöglichen einen guten Erfolg. Da Demenzen noch nicht geheilt werden können, sollten alle prophylaktischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Keine Panik bei kleinen Erinnerungslücken.
Nicht jede Erinnerungslücke ist ein ernstes Signal oder ein Grund, sich Sorgen zu machen. Gerade Menschen, die sie selbstkritisch beobachten und über ihr Nachlassen des Gedächtnis klagen, leiden meist nicht unter einer demenziellen Erkrankung, wie Testergebnisse in den psychiatrischen Gedächtnissprechstunden zeigen. Solche ambulante Sprechstunden bieten die meisten psychiatrischen Kliniken in Deutschland an. Neben einer gründlichen Untersuchung werden die Pat. hier verschiedenen Tests unterzogen, um die Gedächtnis-und Denkleistung festzustellen. Rückwärts zählen-von 100 angefangen in siebener Schritten-, das Erkennen und Nachzeichnen bestimmter Muster oder das Lesen und verstehen von Texten sind Beispiele für klassische Tests, die sich auch selbstständig als Training für das Gehirn durchführen lassen.

Training stärkt die grauen Zellen.
Ebenso wie unsere Muskeln schrumpfen, wenn sie nicht belastet werden-wer schon einmal einen Gips am Arm hatte, wird dies festgestellt haben-, so bauen auch die Nervenzellen im Gehirn die sog. Neuronen um so schneller ab, je weniger sie strapaziert werden. Dieser Neuronen sind in einer Fettschicht, dass Myelin, eingebettet. Durch Training der Feinmotorik in der Kindheit, etwa durch das Erlernen eines Musikinstrumentes, kann man dazu beitragen, dieses Myelipolster zu stärken. Bei einer altersbedingten Demenz werden zuerst jene Neuronen angegriffen, die über eine schwache Myelinschicht verfügen.
Die Demenzvorbeugung ist keineswegs auf das jugendliche Alter beschränkt. Lebenslange geistige Aktivität und ein reges soziales Leben sowie Übungen für Motorik und Gedächtnis, wie sie beispielsweise in vielen Übungen regelmäßig zu finden sind, sind der beste vorbeugende Schutz, für den jeder selbst sorgen kann. Auch die Verhütung bzw. konsequente Behandlung von Herz Binde Strichkreislauferkrankungen, ebenso wie regelmäßige Sporttreiben und eine gesunde und dem in Reich an der vermindern das Risiko an einer Demenz zu erkranken.

Diagnose Demenz?-es lässt sich durchaus etwas tun!
Selbst nach dem Ausbruch einer Demenz lassen sich durch Training in Kombination mit dem Einsatz von Medikamenten, etwa dem Antimentivum Memantine, die Folgen mildern und den Krankheitsverlauf verzögern. So können Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags wie selbstständiges Essen oder Waschen länger erhalten werden. Sie können sich länger um die Kranken kümmern und somit eine Heimeinweisung hinausschieben.

Literatur
Allgemeine Informationen zum Thema  ” Demenz- das schleichende Vergessen ” gibt es gegen einen adressierten und mit € 1,44 frankierten DIN A5 Rückumschlag beim ” Zukunftsforum Demenz “, Eckenheimer Landstrasse 100, 60318 Frankfurt.
wird das Thema vertiefen möchte, kann bei derselben Adresse die Broschüre
” Demenz-Prävention und Erkennen von Risikofaktoren ” anfordern.

Ayurveda

Dr. med. Felix Hoppe hat die indische Heilkunst (Ayurveda) von indischen Ärzten der  Universität Bombay gelernt. Der älteste Lehrer, Dr. med. Gobi Dandekar, hat über 50-jährige Erfahrung mit Ayurveda und über 30-jährige Erfahrung mit der westlichen Medizin.

Ayurveda bedeutet die ” Wissenschaft vom Leben ”

Seit über 3000 Jahren werden Erfahrungen und Erkenntnisse, die unser tägliches Leben betreffen, gesammelt und weitergegeben. Die überlieferten Regeln betreffen alle Lebensbereiche, insbesondere wie man lange gesund bleiben und im Krankheitsfalle gesund werden kann.
Krankheit entsteht durch eine gestörte Harmonie im Körperinneren, zwischen Körper und Geist oder auch zwischen dem Individuum und seiner Umwelt. Die moderne Lebensweise mit dem hohen Lebenstempo, Stress, Umweltverschmutzung und auch Schadstoff belasteter Nahrung führt häufig zur Störung unserer inneren Harmonie, ohne uns sofort krank zu machen. Wir spüren aber die ” Unordnung ” als sog. Befindlichkeitstörungen wie Nervosität, schlechter Schlaf Leistungseinbuße, chronische Abgeschlagenheit, Verspannungen in den Muskeln und allgemein verminderter Lebensfreude. Bestehen die Störungen länger, können sich manifeste Organerkrankungen daraus entwickeln.
Ayurveda sagt, dass die drei Bioenergien, die das Leben steuern, Vata, Pitta und Kapha, aus dem Gleichgewicht geraten sind und versucht deshalb diese wieder zu harmonisieren.
Geeignete Maßnahmen können je nach Schweregrad der aufgetretenen Störungen sein:
- das Aufgeben der krankheitsfördernden Verhaltensweisen
- Änderung der Lebensgewohnheiten (Ordnungstherapie)
- Änderung der Ernährung
- Entspannungsübungen
- physikalische Maßnahmen wie Massagen, Ernährung, Packungen, Wärmeanwendungen
- Heilkräuter

Unsere Kuren und Behandlungen

Die Grundidee des Ayurveda ist die Individualität des Patienten, folglich sollte auch die Behandlung individuell erfolgen. Entsprechend sind Änderungen im Einzelfall sinnvoll und nötig.

1. Pancha-Karma  Kur  (die klassische Ayurveda-Kur)
Diese Kur dient der inneren Reinigung von Schlacken und zur Stoffwechselanregung. Sie ist eine Besonderheit des Ayurveda und dauert zwei Wochen (10 Behandlungstage). Diese Kur ist besonders geeignet für chronisch Kranke oder zur Vorbeugung bei gesundheitsgefährdender Lebensweise.

Pancha-Karma heißt ” fünffache Reinigung “, was bedeutet, dass der Körper auf fünf möglichen Wegen gereinigt werden kann. Die Art der Reinigung ist von der Konstitution des Kranken und der Krankheit abhängig. Bei einer solchen Kur werden sowohl die wasserlöslichen, wie auch die fettlöslichen Schlacken aus dem Körper ausgeschieden.

Das Prinzip ist so einfach wie genial: der Patient bekommt eine kleine Menge geklärter Butter nüchtern zu trinken, um die fettlöslichen Schlacken zu lösen. Danach sollte eine größere Menge (1 bis 2 l) abgekochtes Wasser getrunken werden. Das Nahrungsbedürfnis ist wegen der Buttermenge weitgehend herabgesetzt, so dass kein Hungergefühl auftritt. Meist nimmt der Patient erst am Nachmittag eine leichte Mahlzeit zu sich.

Täglich wird eine Ganzkörper- Ölmassage mit auf den Patienten abgestimmten Ölen verabreicht und eine Saunabehandlung angeschlossen. Wenn nach drei bis fünf Tagen der Körper innen und außen ölig eingefettet ist, was man an verschiedenen Zeichen des Körpers erkennen kann, darf der Pat. für zwei Tage eine etwas reichhaltigere Mahlzeit zu sich nehmen.
Dann folgt der Tag an dem die inneren Schlacken ausgeleitet werden. Dies wird auf verschiedene Art und Weise durchgeführt, und ist abhängig von der Konstitution des Kranken und der Krankheit selbst. Danach wird sehr vorsichtig die Nahrungsaufnahme wieder aufgebaut.

Solche Kuren sind bei chronischen Erkrankungen angezeigt, zur Gesunderhaltung bei besonders stressiger Lebensweise und zur Energiesteigerung bei allen Menschen.

2. die ” Manager-Kur ” (für alle Gestressten) 5-10 Behandlungstage

Körper und Geist harmonisieren, die Doshas in Einklang bringen und Energiefluss beleben, das sind die Ziele dieses Kurangebotes an Sie.

Ein harmonisches Programm aus
-          Ganzkörper- Ölmassagen (Abhyanga)
-          Stirnölgüsse (Shirodhara)
- Entspannungsübungen (Yogasana)
- Tägliche Anti-Stress Bio-Resonanz Therapie
- Saunaanwendungen

Sie lernen ihre Konstitution nach ayurvedische Gesichtspunkten (Prakriti) kennen und bekommen gezielte Hinweise zu Ernährung und Lebensweise (Ordnungs Therapie).

3. Die ” Entspannungswoche ” (die „Verwöhn-Woche“ , fünf Behandlungstage)

Urlaub vom Alltag - Ayurveda zum Kennenlernen. Lassen Sie einfach die Seele baumeln bei

- drei Ganzkörper- Ölmassagen
- zwei Stirnölgüssen
- drei „Entspannungs-Holopathie-Therapien“
- zwei „orthomolekulare „ Behandlungen

4. Die ” Gesundheitswoche ” (fünf Behandlungstage)

Hier erfahren Sie, wie sie mit Ayurveda gesund bleiben können!
Wir bestimmen ihre Konstitution (Prakriti) und Sie erhalten individuelle Regeln für Ernährung und Lebensweise. Dieses Kurprogramm umfasst
-  drei Ganzkörper- Ölmassagen mit Leberwickel
-  zwei Stirnölgüsse (Shirodhara)
-  zwei Entspannungs-Holopathie-Therapien
-  drei ” orthomolekulare ” Behandlung
5. ” Ihre Kur“ (ganz persönlich, ganz individuell)

Sie sagen uns war sie belastet, worunter sie leiden  - wir stellen Ihnen ggf. nach einer körperlichen Untersuchung, eine ganz individuelle Kur zusammen. Lassen Sie sich beraten, wir werden auf ihre Bedürfnisse eingehen.